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Holly goes international! Partner Pferd Leipzig


Moin ihr Lieben!

Vor ein paar Wochen wurde es ernst. Aus dem Angebot, in Leipzig auf der Partner Pferd zu starten, wurde ein konkreter Plan. Diese Möglichkeit ergibt sich aus der tollen Zusammenarbeit mit dem Turnierveranstalter En Garde. Um euch und mich auf die kommende - sehr aufregende - Woche einzustimmen, werde ich die nächsten zwei Tage diesen Blog mit passenden Beiträgen füllen.

Ein Teil von euch weiß sicher was die FEI (Fédération Equestre Internationale) ist, für die anderen: Was bei uns die FN (Fédération Equestre Nationale / Deutsche Reiterliche Vereinigung) ist, ist für die internationalen Turniere die FEI. Beziehungsweise, die FEI ist die internationale Dachorganisation des Pferdesports. Ich gehe da jetzt gar nicht ins Detail, wichtig zu wissen ist, dass internationale Turniere (durch die FEI) ein gleiches Reglement besitzen und dass die nationalen Verbände, wie unsere Deutsche Reiterliche Vereinigung, Mitglieder der FEI sind.

Mir war zuvor nicht bewusst wie sich die Nennung und Teilnahme beim internationalen Turnier von einem nationalen unterscheidet, aber ich musste schnell feststellen, dass es da einiges zu beachten gibt. Angefangen damit, dass wir für Holly einen FEI Pass beantragen mussten. Wir hatten Glück, dass Holly schon einen Transponder/Chip hat und so fiel dieser Punkt für uns weg. Für den FEI Pass müssen die Pferde mit einer Chip-Nummer registriert sein. Der Pass von Holly ging dann mit dem ersten von drei Formularen, per Post, auf den Weg für FN nach Warendorf. Vielen Dank an dieser Stelle für die unglaublich schnelle Bearbeitung. Wir haben den Pass Mittwoch eingeworfen und am Freitag war es schon zurück. Und es hat so sollen sein, dass wir diesen Pass beantragen, denn er ist lila.

Die Nennung lief über FN NeOn und einem Telefonat beim Veranstalter ab. Ich war aber immer noch nicht startberechtigt. Zuvor musste ich noch ein Formular zu FEI Registrierung (per Mail) an die FN senden, das Gleiche galt für ein letztes Formular. Um die Amateur Trophy reiten zu dürfen, brauche ich eine spezielle Amateur Owner Lizenz. Damit bestätige ich, dass ich nicht beruflich reite, Holly im Familienbesitz ist und noch ein paar weitere Punkte. Endlich hatte ich es geschafft. Voller Stolz habe ich den Pass von Holly wieder in Empfang genommen. Der Aufwand war auch mit Kosten verbunden - grob überschlagen - hat es 300€ gekostet, damit ich die Startberechtigung erhalten habe. Der FEI-Pferdepass muss alle vier Jahre neu bearbeitet werden. Die anderen beiden Formulare, werden wie die Jahresturnierlizenz, jährlich beantragt.

Teil 1 unserer Vorbereitung war somit erledigt, aber damit war noch lange nicht alles getan. Mit dem Pferd auf einem Turnier einzustallen ist neu für uns und bedarf einer umfangreichen Planung und Organisation. Dazu erzähle ich euch in einem anderen Blogbeitrag mehr.

Eure BinieBo

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